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Öl – die Förderquoten fallen, die Preise steigen

Der 9. Juli 2007 – ein Tag, den sich die Ölbullen im Kalender vermutlich vor Freude rot angestrichen haben. Denn an diesem Datum gab die Internationale Energieagentur (IEA) ihren „Medium Term Oil Market Report“ heraus. Ein Report, der es in sich hat: Die Verfasser kommen zu dem Schluss, dass es am Ölmarkt in den kommenden fünf Jahren eine drastische Angebotsknappheit geben wird. Unter anderem verursacht durch die ständig wachsende Nachfrage. Denn bis zum Jahr 2030 rechnet die IEA mit einem dramatisch ansteigenden Energieverbrauch um 59 Prozent. Für zwei Drittel des Zuwachses seien die Entwicklungsländer, und dabei in erster Linie China und Indien, verantwortlich. Ohne neue Strategien in der Energiepolitik müsse die Nachfrage zu 85 Prozent aus den fossilen Brennstoffen Kohle, Öl und Gas gedeckt werden.

Für diese Entwicklung gebe es zwei Gründe: Einerseits die angesprochene konstant steigende Nachfrage – bis 2012 soll das durchschnittliche Wachstum gegenüber dem Vorjahr 2,2 Prozent ausmachen –, und andererseits eine stetig sinkende Förderquote. Im Mai 2005 hat die weltweite Erdölförderung mit 85,28 Millionen Barrel am Tag somit wohl ihren vorläufigen Höchststand erreicht. Denn spätestens ab 2009 müsse man mit einem massiven Produktionsrückgang von jährlich bis 500.000 Barrel am Tag rechnen.

 

 


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