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Benchmark Energy

Benchmark Energy / WKN A0H 1CD / CA:BEE

Bei ihrer Suche nach neuen Öllagerstätten graben sich die Bohrköpfe der Ölgesellschaften immer weiter in den Boden. Dabei ist der Drang in die Tiefe nur ein Ausweg aus der drohenden Ölkrise. Ein anderer Ausweg ist, vorhandene Öllagerstätten noch effizienter „auszupumpen“. Um an das „Schwarze Gold“ zu kommen, wird die Bohr- und Fördertechnologie nämlich immer ausgefeilter. 

Kenner der Szene, wie etwa Jeroen van der Veer, Chef des Ölgiganten Royal Dutch Shell, sind sich sicher, dass durch neue Verfahren der Recovery-Faktor von derzeit durchschnittlich 30 auf 50 Prozent gesteigert werden kann. Der Recovery-Faktor gibt an, welcher Anteil des vorhandenen Öls in einer Lagerstätte aus technischer Sicht auch tatsächlich gefördert werden kann.

Sternförmig in die Tiefe

Ein Unternehmen, das wesentlich zur Erhöhung des Recovery-Faktors beiträgt, ist Benchmark Energy. Die Gesellschaft, die sich an aussichtsreichen Ölprojekten beteiligt, ist derzeit vor allem in Lateinamerika tätig. Die Methode, die Benchmark Energy bei der Ölförderung anwendet, heißt auf Englisch „radial drilling“. Ins Deutsche übersetzt müsste man „sternförmiges Bohren“ sagen. Dieses wurde von der texanischen Firma Radial Drilling Services entwickelt und bis heute weltweit in über 200 Bohrlöchern erfolgreich eingesetzt.

So funktioniert "radial drilling" (Bitte hier klicken)

 

Beim „radial drilling“ wird ein vorhandenes Bohrloch in verschiedenen Tiefen sternförmig erweitert. Dadurch vergrößert sich das „Einzugsgebiet“ des Bohrlochs um ein Vielfaches – es fließt mehr Öl ab. Dieses kann dann an die Erdoberfläche gepumpt werden. Untersuchungen zeigen, dass etwa 25 Prozent der Bohrlöcher nach ihrer Erweiterung durch das „radial drilling“ ihren Ölausstoß um mehr als 200 Prozent steigern konnten. Bei weiteren 25 Prozent wurde mindestens ein Plus von 150 Prozent und bei 20 Prozent mindestens eine Verdopplung erreicht. Und bei 15 Prozent konnte der Ausstoß noch um mindestens 50 Prozent gesteigert werden.

Bindeglied zwischen Anbieter und Nachfrager

Interessant ist zudem, dass im Board von Benchmark Energy zwei Personen sitzen, die über die „wichtigen und richtigen“ Verbindungen verfügen. Da ist zum einen Fernando La Rotta, ein ehemaliger Vizepräsident des staatlichen Ölkonzerns Ecopetrol. Ohne diesen Ölkonzern läuft in Kolumbien „nichts“. Er ist an allen wichtigen Ölprojekten beteiligt und genießt das Vertrauen der Politik. Ebenfalls im Board von Benchmark sitzt Henk Jelsma, der Gründer und heutige Chef von Radial Drilling Services. Mit La Rotta und Jelsma wird Benchmark Energy zu einem „Bindeglied“ zwischen einer neuartigen Bohrtechnologie, nämlich dem „radial drilling“, und einem Konzern, dem man in Kolumbien nicht ausweichen kann.

Hier gehts zur Homepage von Benchmark Energy


 

 

 

 

 


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