Golden Peaks / WKN: 905 815 / CA: GL
verfasst am 2. März 2010
Golden Peaks ist ein Explorationsunternehmen mit verschiedenen Goldprojekten in Argentinien. Sie liegen alle in der rohstoffreichen Provinz Chubut. Zusammen kommen diese Projekte auf eine Fläche von knapp 4.000 Hektar. Flaggschiff ist das La Fortuna Gold Projekt im Zentrum der Provinz. Dieses umfasst zwei Goldvorkommen (bezeichnet als "T-11" und "G"), die in den zurückliegenden Jahren umfangreich erforscht worden sind. Nach Navidad, einem Gold- und Silbervorkommen, das Pan American Silver im Jahr 2009 durch den Kauf von Aquiline Resources übernommen hat, könnte La Fortuna das in dieser Region nächste große Goldprojekt werden. Die Mineralisation von La Fortuna ist einfach aufgebaut, das Gold enthält etwas Silber und ist nicht durch andere Metalle verunreinigt. "T-11" und "G" liegen rund 700 Meter auseinander, sind aber Teil einer großen zusammenhängenden Goldformation. Diese erstreckt sich Schätzungen nach über eine Fläche von zwei Quadratkilometern. Golden Peaks geht davon aus, dass dieses Goldprojekt relativ schnell entwickelt werden kann.
Bildquelle: Golden Peaks
Querschnitt des Goldvorkommens "T-11" im Fortuna Gold Projekt
Bildquelle: Golden Peaks
Blick auf das Goldvorkommen "T-11", im Vordergrund die Straße zum Goldvorkommen "G"
Bildquelle: Golden Peaks
Bohrproben aus "T-11" und "G"
Golden Peaks hat derzeit rund 42 Millionen Aktien (Fully diluted rund 50 Millionen Aktien) ausstehen. Die Marktkapitalisierung beläuft sich auf rund 45 Millionen Kanadische Dollar.
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Interview mit Scott G. Emerson, Chairman und Director von Golden Peaks (vom 11. April 2010)
1. Herr Emerson, geben Sie uns doch bitte kurz einen Überblick über Golden Peaks?
Golden Peaks hat es sich zur Aufgabe gemacht, Minenprojekte, die über ein Mulit-Millionen-Unzen-Potenzial verfügen, aufzukaufen, weiterzuentwickeln und zu einem späteren Zeitpunkt mit einem großen Gewinn an einen anderen Goldkonzern zu veräußern. In den letzten zehn Jahren hat Golden Peaks hier seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, Kapital einzusammeln, ein aussichtreiches Projekt zu akquirieren und weiterzuentwickeln. Golden Peaks profitiert vom starken Wertanstieg eines Minenprojektes, das dieses während der Entwicklung von einem frühen Stadium bis hin zu einem fortgeschrittenen erlebt. Zentrales Projekt von Golden Peaks ist derzeit La Fortuna in der argentinischen Provinz Chubut. Mit diesem Projekt haben wir im November 2003 angefangen. Seit dieser Zeit konnten wir nachweisen, dass La Fortuna über ein bedeutendes Goldvorkommen verfügt. Wir haben insgesamt acht Goldzonen identifizieren können.
2. Im Gegensatz zu vielen anderen Minengesellschaften ist Golden Peaks bereits an der TSX gelistet, und nicht an der TSX-Venture.
Das ist richtig. Wir sind seit Oktober 2006 an der TSX in Toronto. Für institutionelle Investoren ist dies ein wichtiger Punkt.
3. Warum hat sich Golden Peaks ein Minenprojekt in Chubut ausgesucht?
Die argentinische Provinz Chubut gehört zu jenen Orten mit bedeutenden Goldvorkommen, die noch relativ unentwickelt sind. Eine Ausnahme ist das Projekt Navidad von Pan American Silver, das ebenfalls in Chubut liegt. Pan American Silver, ein Weltkonzern, hat Navidad erst Ende 2009 durch den Kauf von Aquiline Resources für einen Preis von knapp 630 Millionen CAD übernommen. Sie sehen, die Region Chubut ist also durchaus interessant, auch für die Großen der Bergbauszene. Damit passt es gut in unser Geschäftsmodell.
4. Wie hoch dürften die Goldressourcen in La Fortuna sein?
Unser Ziel ist es, mindestens fünf Millionen Unzen Goldressourcen auszuweisen.
5. Und La Fortuna gehört Golden Peaks allein?
Ja, über unsere Schwesterfirma Golden Peaks Minera S.A. sind wir im vollständigen Besitz dieses Gebietes.
6. Sie haben am 22. März Bohrresultate aus der sogenannten T-11-Zone bekanntgegeben. Wie sind diese ausgefallen?
Sehr gut. Wir konnten zum Beispiel in einem Bohrloch auf einer Länge von 30 Metern einen durchschnittlichen Goldgehalt von drei Gramm je Tonne nachweisen. Auf Teilstücken waren es sogar bis zu 26,6 Gramm Gold je Tonne. Und das sind keine Ausnahmen. Bislang haben wir 89 Löcher in der T-11-Zone gebohrt. Zusammen kommen diese auf eine Länge von 1.400 Metern. Bei 96 Prozent dieser Löcher konnten wir Goldmineralisationen nachweisen. Mit dem laufenden Borhprogramm werden wir die T-11-Zone systematisch ausweiten.
7. Wie sieht es mit den Umweltauflagen und den Bohrgenehmigungen im La Fortuna Projekt aus?
Golden Peaks ist im Besitz aller wichtigen Genehmigungen für die Bohrungen und für den Umweltschutz. Das können nicht alle Unternehmen vorweisen, die in Chubut tätig sind.
8. Was sind nun die nächsten Schritte im La Fortuna Projekt?
Wir bohren weiter und werden die Ressourcenschätzungen ausweiten. Bis mindestens Ausgust werden wir nun regelmäßig die Resultate veröffentlichen. Dann werden wir eine technische Machbarbeitsstudie nach dem international anerkannten Standard NI43-101 in Auftrag geben. Sätestens dann dürften die großen Bergbaukonzerne auf uns aufmerksam werden, wenn sie es nicht ohnehin schon sind.