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Prophecy Coal - die Erfolgsstory

Prophecy Coal (ehemals Prophecy Resource) / TSX: PCY / WKN: A1JAJ6

aktualisiert am 06. Dezember 2011


www.trendaktien.com verfolgt nun schon seit langer Zeit Prophecy Coal. Ein Unternehmen, das sich in rasender Geschwindigkeit zu einer wahren Erfolgsstory entwickelt hat. Kernstück dieser Erfolgsgeschichte ist die im April 2010 erfolgte Übernahme von Red Hill Energy. Red Hill Energy besitzt in der Mongolei zwei bedeutende Kohlevorkommen, die von guter Qualität sind. Bereits Ende 2010 wurde die Produktion in einer dieser Minen, im Ulaan Ovoo Projekt, aufgenommen. Damit avancierte Prophecy Coal praktisch über Nacht von einem Explorations- zu einem Produktionsunternehmen. Ein Schritt, für den andere Minengesellschaften Jahre benötigen - Prophecy schafft es in wenigen Monaten.

 

Bildquelle: Prophecy Coal

Kohle satt! Die Kohleprojekte von Red Hill Energy, die nun zu Prophecy Coal gehören, sind von guter Qualität und ausgesprochen "dick". Mit einem Durchmesser von 40 bis 60 Metern sind sie einfach abzubauen.

Riesenfortschritte gibt es auch beim zweiten Kohleprojekt, bei Chandgana zu melden. Hier plant Prophecy zur optimalen Ausnutzung der Vorkommen ein Kohlekraftwerk zu errichten. Die Genehmigungen dafür liegen vor. Das Projekt wird auch von der Regierung in der Mongolei unterstützt, da das Land unter Strommangel leidet.

Bildquelle: Prophecy Coal/Bullvestor

Modell des geplanten Kohlekraftwerks an der Kohlemine Chandgana

Doch Prophecy Coal hat noch mehr zu bieten. Neben den Kohleprojekten in der Mongolei besitzt man zudem verschiedene Projekte in Kanada. Das sind die Projekte Okeover (Kupfer, Molybdän), Titan (Vanadium) und die Kanichee Mine (Base Metals).

Zwei weitere kanadische Projekte, nämlich The Lynn Lake, viertgrößte derzeit bekannte Lagerstätte an Nickel in Kanada, und Wellgreen mit großen PGM-Vorkommen, wurden Anfang 2011 in die Tochtergesellschaft Prophecy Platinum (TSXV: NKL / WKN: A1JB5W) ausgegliedert. Prophecy Coal ist noch zu 45 Prozent an Prophecy Platinum beteiligt.

Kurzer Abriss zu  The Lynn Lake:

Das Projekt, das im Norden der Provinz Manitoba liegt, ist durch einen Flughafen, Straßen und Eisenbahnschienen gut erschlossen. Zudem gibt es eine Energieversorgung. In The Lynn Lake, dessen Erzkörper in den 40er-Jahren entdeckt worden ist, wurde über einen langen Zeitraum sehr erfolgreich Kupfer und Nickel abgebaut. Von 1953 bis 1976 förderte Sherritt-Gordon über 20 Millionen Tonnen Nickel-Kupfer-Erz in The Lynn Lake. Damit war die Mine die drittgrößte Nickelproduktionsstätte in Nordamerika. In den 70-Jahren wurde der Abbau eingestellt, weil der Erzkörper zu den damaligen Rohstoffpreisen als erschöpft galt. Doch mit modernen Untersuchungsmethoden und steigenden Rohstoffpreisen änderte sich dies. Eine unabhängige Machbarkeitsstudie, die durch Wardrop Engineering im Dezember 2007 erstellt worden ist, bescheinigt The Lynn Lake erhebliche Ressourcen an Nickel und Kupfer.
Was diese wert sind, zeigt ein Blick auf das Jahr 2008. Hunter Dickenson legte dem damaligen Besitzer von The Lynn Lake, Independent Nickel, ein Beteiligungsangebot vor. Für 40 Prozent des Projektes bot man 14 Millionen Kanadische Dollar. Auf das Gesamtprojekt hochgerechnet müsste ein neues Angebot nun locker auf 35 Millionen Kanadische Dollar kommen.

Ein Blick zurück

Prophecy Coal (ehemals Prophecy Resource) ist ein junges Unternehmen, das erst seit Oktober 2009, durch den Einstieg von John Lee, zum Leben erweckt wurde. Seit diesem Zeitpunkt hat John Lee drei hochwertige, am Markt aber unterbewertete Minenprojekte übernommen. Das ist sein Fokus – der Kauf von preisgünstigen, aber guten Projekten. Deutlich wird diese Strategie am Beispiel von Lynn Lake, dem ersten Übernahmeobjekt. Während John Lee dieses Kupfer-Nickel-Projekt in der kanadischen Provinz Manitoba für wenige Millionen Kanadische Dollar aufkaufen konnte, wurden kurz zuvor, im Jahr 2008, noch 35 Millionen Kanadische Dollar geboten. Im Jahr 2009, als die Finanzkrise voll durchschlug und potenzielle Aufkäufer in Bedrängnis kamen, schlug John Lee zu. „Die Finanzkrise bescherte mir eine einmalige Situation in meinem Leben: Ich konnte, dank meiner Kontakte, gute Projekte zu einem Discountpreis erwerben.“

 

Bildquelle: John Lee

John Lee, CEO von Prophecy Resource, plant den Börsengang seines Unternehmens in Hongkong.

John Lee hat ein klares Ziel vor Augen: Er will nach und nach fortgeschrittene Minenprojekte übernehmen, weiterentwickeln und gewinnbringend vermarkten. Im Falle der Kohleminen in der Mongolei ist dazu unter anderem auch die Notierung an der Börse in Hongkong geplant. Einen Schritt in diese Richtung machte das Unternehmen im Januar 2011. Prophecy gab bekannt, dass das Unternehmen Pacific Coast Nickel (heute Prophecy Platinum) das Wellgreen- und das Lynn Lake Projekt von Prophecy übernehmen wird. Hintergrund des Deals ist die Fokussierung von Prophecy Coal auf die beiden Kohlevorhaben in der Mongolei. Nur so dürfte Prophecy bei einem Börsengang in Hongkong den maximalen Wert erzielen. Alle anderen Minenvorhaben dürften nach und nach ausgegliedert werden. Nach der Abgabe von Wellgreen und Lynn Lake an Pacific Coast Nickel entstand hier schon einmal ein wichtiges kanadisches PGM-Uunternehmen. Es lässt sich vermuten, dass in den kommenden Monaten das Okeover-Projekt ausgegliedert und zu einem Kupfer-Molybdänvorhaben weiterentwickelt wird. Ebenso Titan, das Vanadium-Vorhaben, das besonders interessant ist, da Vanadium zum Härten von Stahl zum Einsatz kommt.  


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