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Prophecy Coal - die Erfolgsstory
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Greenvironment - Megamarkt KWK
Greenvironment / XE: GIV1 / WKN: A1JLT1 aktualisiert am 25. Oktober 2011 Aktiver Umweltschutz hat viele Gesichter. Die dezentrale Energieversorgung unter Einsatz von Technologien zur optimalen Ausnutzung der eingesetzten Ressourcen gehört dazu. Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) spielt hier eine besondere Rolle. Unter der Kraft-Wärme-Kopplung versteht man die gleichzeitige Gewinnung von mechanischer Energie, die in der Regel in elektrischen Strom und nutzbare Wärme für Heizzwecke umgewandelt wird. Eine Variante von KWK-Anlagen sind Mikrogasturbinen. Sie bieten eine optimale Stromversorgung in einem Leistungsbereich bis zu einem Megawatt (MW). Hierbei werden zum Beispiel fünf Anlagen mit einer Leistung von je 200 Kilowatt (kW) gekoppelt. Solche Anlagen, ihr Aufbau und ihre Wartung werden in Deutschland unter anderem von Greenvironment übernommen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Berlin. Im Mittelpunkt der Arbeit von Greenvironment steht die Mikrogasturbine CR200 von Capstone Turbine. Capstone ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das in Sachen Mikroturbinen auf eine lange Erfahrung zurückblicken kann. Eine CR200-Mikrogasturbine kann den Strombedarf von etwa 500 Dreipersonenhaushalten decken. Zusätzlich ermöglicht die Mikrogasturbine die Versorgung von 70 Dreipersonenhaushalten mit Wärme und Warmwasser. Das entspricht einer Gesamtjahresmenge von rund 245.000 Liter Heizöl. Bei der CR200 werden diese durch umweltfreundliches Biogas ersetzt, das in entsprechenden Anlagen produziert wird.
Biogasanlage bei Talheim
Bildquelle: Greenvironment Ein Beispiel für ein typisches Projekt von Greenvironmet. In Talheim wurden vier CR65 Mikrogasturbinen installiert. Die Wärme der vier Mikrogasturbinen nutzt der Landwirt, um sein Wohnhaus sowie umliegende Häuser zu heizen.
In Deutschland werden solche Anlagen finanziell gefördert. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) liefern hierzu den entsprechenden gesetzlichen Rahmen. Bis 2020, so das Ziel der Berliner Regierung, sollen rund 25 Prozent des bundesweiten Strombedarfs in KWK-Anlagen erzeugt werden. Dadurch soll unterm Strich Energie eingespart und das Klima geschützt werden. Vor dem Hintergrund dieser übergeordneten Zielsetzung muss das Geschäft von Greenvironment bewertet werden. Jüngste Erfolge von Greenvironment: Das Unternehmen hat mit den Stadtwerken in Leipzig und in Schmalkalden Joint-Ventures schließen können. In Leipzig wurde zum Beispiel das Unternehmen Dezentrale Energien Leipzig GmbH (DEL) gegründet, zu deren Gesellschafter auch die Greenvironment gehört. Die DEL soll die dezentrale Versorgung der Stadt Leipzig mit umweltfreundlichen Energien fördern. Da es allein in Deutschland über 900 kommunale Stadtwerke gibt, ist das Kundenpotenzial für Greenvironment in diesem Bereich nahezu unerschöpflich. Hinzu kommen kommunale Stadtwerke im benachbarten Ausland. Neben dem Verkauf und der Installation von Mikrogasturbinen kann Greenvironment auch Einnahmen aus Serviceverträgen zur Wartung der Anlagen generieren. Im Falle der Joint-Ventures mit den Stadtwerken ist ebenfalls eine Gewinnbeteiligung vorgesehen.
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