Newsletter-Archiv
Heute ist ein guter Tag!
AgriMarine - Bericht in "The Globe and Mail"
Prophecy Resource - Insider kaufen schon wieder
AgriMarine im kanadischen TV
AgriMarine - Cleantech-Profi sieht großes Wachstumspotenzial
Sacre-Coeur Minerals - das sollten Sie wissen!
Riesenfortschritte bei AgriMarine
AgriMarine - im Visier der Carlyle Group?
AgriMarine - Hedgefondsmanager schlagen zu!!!
Serenic - wir spekulieren auf eine Übernahme
Mach Kohle mit der Kohle
Serenic Software - Substanzperle mit jeder Menge Übernahmefantasie
Brandaktuelle News von Prophecy Resource und Golden Peaks
AgriMarine - aggressives Wachstum in China
Fortsetzung Archiv
Aktien
Prophecy Resource - die Erfolgsstory
AgriMarine Inc. - Megamarkt "Fischzucht"
Golden Peaks - neues Megaprojekt in Argentinien
Sacre-Coeur Minerals - Gold aus Guyana
Protox Therapeutics Inc. – Milliardenmarkt im Visier
|
Der Energiemarkt boomt – „boomen“ Sie mit?
+++ Vorsicht! Solarzellenmarkt vor dem Umbruch – Wer profitiert? Wer verliert? +++ Neuer Solarzellen-Favorit +++ Update zu Benchmark Energy: 5,2 Millionen Dollar Cash +++ Expansion in Kolumbien +++
Solarzellenmarkt - Wer profitiert? Wer verliert?
Der Solarmarkt ist ein absoluter Boommarkt – daran kann es sicherlich keinen Zweifel geben. Doch die Phase, in der alle Unternehmen, die nur irgendwie „im Verdacht stehen“, mit der „Kraft aus der Sonne“ zu tun zu haben, sprunghaft an der Börse ansteigen, ist vorbei. Knackpunkt ist und bleibt nämlich die Versorgung des Marktes mit Silizium. 8,2 Tonnen des Rohstoffs werden benötigt, um ein Megawatt Solarzellen herzustellen. Sollte die Photovoltaikindustrie ihre Kapazität bis 2010 also auf 20 Gigawatt ausbauen können, wie einige Experte annehmen, dann würde man 164.000 Tonnen Silizium benötigen. Nun arbeiten alle Siliziumhersteller derzeit intensiv an einer Ausweitung ihres Ausstoßes. So will der größte Produzent, Hemlock aus den USA, im Jahr 2010 jährlich 30.000 Tonnen Silizium herstellen. Derzeit werden 15.000 Tonnen im Jahr produziert. Darum rechnet man damit, dass 2010 bis zu 200.000 Tonnen Silizium auf den Markt treffen könnten.
Natürlich ist diese Produktionszahl mit vielen Unsicherheitsfaktoren behaftet, doch als Anleger sollte man sich dieses Szenario zumindest mal durch den Kopf gehen lassen. Zu den Verlierern einer solchen Entwicklung würden nämlich dann alle Solarzellenhersteller zählen, die sich durch langfristige Lieferverträge bei der Abnahme von Silizium an heutige Marktpreise haben binden lassen. Diese bewegen sich in der Regel zwischen 50 und 70 Dollar je Kilogramm Silizium. Bei einer Jahresproduktion von 200.000 Tonnen würde der Siliziumpreis jedoch deutlich unter Druck kommen, die Solarzellenhersteller könnten sich dann zu wesentlich besseren Preisen am Spotmarkt eindecken. Besser würden dagegen die Unternehmen fahren, die sich entweder nicht durch langfristige Verträge gebunden haben (diese gehören heute noch zu den Verlierern) oder ihr eigenes Silizium herstellen. Letztere Strategie verfolgen etwa Solarworld aus Deutschland und LDK Solar aus China. So will LDK Solar ab Mitte 2009 jährlich 15.000 Tonnen Silizium für den Eigenbedarf produzieren. Darum nehmen wir in der aktuellen Watchliste eine Erweiterung vor. Bisher hatten wir Sunpower favorisiert. Ein voller Erfolg, das Papier konnte seit der Aufnahme 50 Prozent zulegen. Nun nehmen wir noch LDK Solar auf. Dass LDK Solar auch an der Börse positiv bewertet wird, konnten wir gerade in den letzten beiden Tagen beobachten. Trotz eines sehr schwachen Börsenumfeldes konnte das LDK-Papier mit der Überwindung des Widerstands bei 40 Dollar ein Kaufsignal geben. Und nun wie versprochen ein Update zu Benchmark Energy.
Sie erinnern sich an das Unternehmen? Benchmark verfügt über eine Bohrtechnologie, mit der alte oder förderschwache Öllöcher aufgebohrt werden können, um den Ölausstoß zu erhöhen. Experten sprechen vom „Radial Drilling“. Bei dieser Bohrtechnologie wird das Bohrloch in verschiedenen Tiefen horizontal erweitert. Dadurch wird das „Einzugsgebiet“ für den Ölabfluss entscheidend vergrößert.
Die Vergangenheit zeigt, wie erfolgreich diese Technologie ist. Bei etwa 25 Prozent der Bohrlöcher, die durch das „Radial Drilling“ erweitert wurden, konnte der Ölausstoß um mehr als 200 Prozent gesteigert werden. Bei weiteren 25 Prozent wurde mindestens ein Plus von 150 Prozent, bei 20 Prozent mindestens eine Verdopplung erreicht. Und bei 15 Prozent konnte der Ausstoß noch um mindestens 50 Prozent gesteigert werden.Und das ist wirklich genau das, wovon die großen Ölgesellschaften träumen. Denn sie alle sitzen auf Ölfeldern, deren tägliche Produktionsleistung in den Keller geht. Dabei wird es in Zukunft gerade darum gehen müssen, die Produktionsleistung bestehender Ölfelder zu erhöhen. Denn es werden immer weniger neue Öllagerstätten entdeckt. Ein Blick auf die nachstehende Grafik verdeutlicht das Problem:
Benchmark Energy arbeitet also gewissermaßen mit einer Schlüsseltechnologie im Ölsektor.
Ein interessantes Unternehmen, dessen neueste Nachrichten durchaus viel versprechend klingen: Vor kurzem hat Benchmark Energy sein Projekt in Tunesien an eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Storm Ventures verkauft. Der 31,67-prozentige Anteil am Cosmos-Feld, das im Golf von Hammamet vor der Küste Tunesiens liegt, brachte dem Unternehmen ca. 5,2 Millionen Kanadische Dollar ein. Bei über 24 Millionen ausstehenden Aktien bedeutet dies einen Cash von etwa 21 Cent je Benchmark-Aktie. Die Hälfte der aktuellen Marktkapitalisierung hat das Unternehmen also allein cash auf der Bank. Gute Voraussetzungen – vor allem wenn man in neue Projekte investieren will.Und das hat Benchmark Energy auch vor: Die Gesellschaft will das Geld verwenden, um sich bei neuen Projekten in Kolumbien zu engagieren. Dazu hatte Benchmark bereits eine Absichtserklärung mit Ecopetrol (Kolumbiens staatlichem Erdölunternehmen) für ein Pilot-Projekt, bei dem fünf Bohrlöcher mit der „Radial Drilling-Technologie“ bearbeitet werden sollen, unterschrieben. Diese Erklärung stellt für Benchmark eine bedeutende Gelegenheit dar, um sich an weiteren Projekten, bei denen der Einsatz von „Radial Drilling“ sinnvoll wäre, zu beteiligen. Benchmark ist zudem bestrebt, mit anderen staatlichen sowie privaten Öl- und Gasgesellschaften Verträge abzuschließen. Die Bearbeitung des vierten Bohrlochs, das auf dem Petrolea Feld im Catatumbo-Becken in Nordost-Kolumbien liegt, hat Benchmark mittlerweile schon erfolgreich für Ecopetrol abgeschlossen. Nun wird sich das Unternehmen um ein fünftes Bohrlloch im Tibu-Feld, das ebenfalls im Catatumbo-Bekcen liegt, kümmern. Nach Informationen von Ecopetrol werden auf dem Tibu-Feld momentan 1.800 Barrel Öl pro Tag produziert.Außerdem hat Benchmark eine Absichtserklärung unterschrieben, mit der das Unternehmen einen bis zu 50-prozentigen Anteil an einem Ölfeld, das im mittleren Teil des Magdalenabeckens von Kolumbien liegt, bekommen könnte. Das Ölfeld verfügt über beträchtliches Potenzial und auch hier könnte – wie im Ecopetrol Pilot-Projekt – die „Radial Drilling-Technologie“ eventuell erfolgreich angewendet werden. Zudem „checkt“ Benchmark Energy zehn weitere Projekte, die möglicherweise mit dem „Radial Drilling“ bearbeitet werden können. Ein weiterer Indikator dafür, dass man Benchmark durchaus ernst nehmen sollte, ist die Tatsache, dass sich der Präsident des Unternehmens, David Robinson, selbst kräftig mit Aktien von Benchmark eingedeckt hat. Über 300.000 Aktien hat er von Januar bis Mai 2008 eingesammelt. Zumindest ist dies ein Zeichen dafür, dass man bei Benchmark an das, was man macht, auch glaubt. Nachverfolgen kann man solche Insiderkäufe übrigens auf www.canadianinsider.com. Und nun wünsche ich Ihnen viel Erfolg an der Börse!Ihr Olaf Hordenbach |