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Heisse News aus der Mongolei
Mit einer spektakulären Meldung macht ein Land auf sich aufmerksam, das über die letzten großen ungehobenen Rohstoffvorkommen dieser Welt verfügt – die Mongolei. Um Geld in die Staatskasse zu bekommen, will das fernöstliche Land seine Rohstoffvorkommen nach und nach privatisieren und an die Börse bringen. Auf diesem Wege könnte die Mongolei, so etwa die Einschätzung von Alisher Djumanov von Eurasia Capital Management in Beijing, in den kommenden drei Jahren mehr als drei Milliarden US-Dollar neues Kapital einnehmen. Geld, das dringend für die Weiterentwicklung des Landes benötigt wird. Bei der Privatisierung der Rohstoffvorkommen möchte man auch westliche Investoren berücksichtigen, so versichert der Premierminister des Landes, Süchbaataryn Batbold, in einem Interview mit Bloomberg.

Erfolgreiche Beispiele

Wie das dann konkret aussieht, dafür gibt es bereits einige Beispiele. So etwa das Tavan Tolgoi Kohleprojekt, für dessen Erschließung die Mongolei im letzten Oktober ein Abkommen mit Ivanhoe Mines geschlossen hat. Ein anderes Abkommen wurde mit Rio Tinto unterzeichnet, das die Entwicklung des Kupfer-Gold-Projektes Oyu Tolgoi vorsieht. Oyu Tolgoi wird von Rio Tinto als das weltweit größte Vorkommen dieser Art bezeichnet, das über einen Zeitraum von 30 Jahren (!) abgebaut und einen Umsatz von 30 bis 50 Milliarden US-Dollar generieren kann.

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Großes Interesse an Kohle

Als besonders aussichtreich wird von Experten das Kohlevorkommen in der Mongolei bewertet. Zumal die potenziellen Abnehmer, Russland und die Volksrepublik China, unmittelbare Nachbarn sind. So ist die bereits erwähnte Ivanhoe Mines am Minenbetreiber SouthGobi Energy Resources beteiligt, der in der Mongolei Kohlevorkommen von 400 Millionen Tonnen besitzen. SouthGobi Energy Resources ist seit einigen Jahren an der Börse in Toronto gelistet – das Kürzel lautet SGQ – und wird dort derzeit mit einer Marktkapitalisierung von 2,6 Milliarden Kanadischen Dollar bewertet. Zudem hat das Unternehmen erst vor wenigen Wochen einen Börsengang in Hongkong (HK: 1878) durchgeführt. In der ehemaligen Kronkolonie stießen die Papiere auf großes Interesse, es konnten in kurzer Zeit knapp 460 Millionen Kanadische Dollar eingesammelt werden.

Geheimtipp Prophecy Resource

Ein Listing in Hongkong plant auch eine Gesellschaft, die derzeit noch ein absoluter Geheimtipp ist: Prophecy Resource (CA: PCY, WKN A0MS1Q). Das Unternehmen wird nach der angekündigten Übernahme von Red Hill Energy (CA: RH) in der Mongolei zwei Kohlelagerstätten haben, die zusammen auf Vorkommen von über 1,5 Milliarden Tonnen kommen. Das ist also fast viermal soviel wie SouthGobi aufweisen kann. Nach dem Zusammenschluss von Prophecy Resource und Red Hill Energy werden beide Gesellschaften zusammen aber nur auf eine Marktkapitalisierung von 35 Millionen Kanadische Dollar kommen. Verglichen mit dem Konkurrenten SouthGobi Energy, der wie bereits erwähnt mit 2,6 Milliarden Kanadischen Dollar bewertet wird, ist das wirklich sehr wenig.


Dabei sind die Kohlevorkommen in der Mongolei noch nicht einmal die einzigen Assets, über die Prophecy verfügt. In Kanada hält man mit Lynn Lake eine wichtige Nickellagerstätte in der Hand. Insgesamt liegen dort 250 Millionen Pound Nickel und 500 Millionen Pound Kupfer. Und dann ist man noch an einem Vanadiumvorkommen beteiligt. Vanadium ist neben Lithium ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Elektrobatterien. Zusammen, so schätzt der CEO von Prophecy Resource, John Lee, kommen diese Vorkommen auf einen Wert von über 100 Milliarden US-Dollar. Prophecy allein ist derzeit nur mit 13 Millionen Kanadischen Dollar bewertet. Doch das ändert sich nun dramatisch. Allein in den letzten beiden Tagen ist das Prophecy-Papier deutlich gestiegen. Grund hierfür ist auch eine aktuelle Empfehlung im Gold Newsletter von Brien Lundin, einer „Institution“ in Sachen Rohstoffaktien.


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